Zum 1. Januar 2021 gab es im Bereich der Fahrzeuge für den Krankentransport in Frankreich eine wahre technische Revolution.

Mit dem Inkrafttreten der neuesten Revision der Richtlinie UNI EN 1789:2020 sind alle privaten und öffentlichen Organisationen im Bereich des Rettungswesens zur Einhaltung der von den zuständigen Behörden gestellten Anforderungen verpflichtet. Fahrzeuge, die diesen Bestimmungen nicht entsprechen, sind künftig nicht mehr zulässig. Somit verlieren die meisten vor 2011 zugelassenen Fahrzeuge ihre Betriebserlaubnis.
Die Regelung betrifft nicht nur den ehrenamtlichen Bereich, sondern auch den Rettungsdienst, den Krankentransport und nicht zuletzt private Krankentransportunternehmen.

Patienten- und Arbeitnehmersicherheit im Krankentransport in Europa

Die Norm EN1789:2020 basiert auf einem zentralen Prinzip des Krankentransports: dem Schutz der Sicherheit von Patienten und Personal. Ein Grundsatz, der allzu oft missachtet wird und den das Gesetz heute mit Nachdruck bestärkt hat.
Sicherlich erschwert die anhaltende Corona-Pandemie das Gesamtbild nicht unerheblich. Einerseits verursacht sie einen gesundheitlichen Notfall für das ganze Land, andererseits entwickelt sie sich auch für das gesamte Rettungswesen zu einer echten Ausnahmesituation.

Rettungsfahrzeuge und Einsatzkräfte müssen täglich in Extremsituationen agieren, die gerade jetzt äußerste Aufmerksamkeit erfordern. Wenn man dazu noch die beeindruckende Anzahl an durchgeführten Einsätzen hinzunimmt, wird deutlich, dass Sicherheit ein vorrangiges und sehr sensibles Thema ist. In der Tat stellt das Management des Kranken- bzw. Rettungstransports nicht nur auf fachlicher, sondern auch und vor allem auf technischer Ebene eine Herausforderung dar. Als Beispiel: Welche Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschriften müssen an den Geräten im Rettungswagen vorgenommen werden?? Oder was müssen Betreiber und Aufbauhersteller zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben unternehmen?

Das Problem lässt sich nicht ohne weiteres lösen, da es immer noch viele Fahrzeuge gibt, die die in der Norm EN1789 festgelegten Kriterien aus verschiedenen Gründen nicht erfüllen. Die Norm legt unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf die Fahrzeugkategorien fest: Krankentransportwagen (Typ A1 und A2), Notfallkrankenwagen (Typ B) und Rettungswagen (Typ C).
Nicht alle Länder in Europa haben den gleichen Weg eingeschlagen. Spanien und Deutschland haben die Vorgaben der europäischen Normen sofort umgesetzt, während Italien die Bestimmungen nicht nur mit Verzögerung, sondern auch in abgewandelter Form übernommen hat. Bezüglich der Unterscheidung nach Fahrzeugkategorie definiert das italienische System Krankenwagen des Typs A als Rettungswagen und solche des Typs B als Krankentransportwagen. Darüber hinaus hinkt auch die effektive Einhaltung der strengen Anforderungen der EN1789 noch hinterher. Neben Unternehmen, die sich an die Regeln halten, gibt es immer noch solche, die sich nicht nach den europäischen Vorschriften richten und einer sogenannten „Do-it-yourself“-Logik folgen.

Stem. Eine zukunftsweisende Produktpalette gemäß den strengen europäischen Vorgaben.

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Bereich moderner Transportmittel und seiner konsolidierten Präsenz auf dem französischen Markt empfiehlt sich Stem als Referenz auf diesem Sektor.

STEM-Produkte überzeugen bereits seit 2010, als die UNI EN 1789 formuliert wurde, durch ihre starke Ausrichtung auf die Vorgaben der Norm. Und zwar durch die sofortige Verinnerlichung einer innovativen Denkweise: die Gewährleistung der Sicherheit der Ausrüstung durch den Einsatz innovativer und leistungsfähiger Technologien im Einklang mit den neuesten Parametern, aber auch unter Berücksichtigung der Erwartungen der Akteure der Branche. STEM-Produkte zeichnen sich besonders durch ihre Qualität, Professionalität und Zuverlässigkeit aus.

Zwei Knackpunkte beim Transport im Krankenwagen sind der Komfort und die Sicherheit der Patienten, vor allem bei Notfalleinsätzen. Das Unternehmen Stem hat seine Tätigkeit stets auf die Einhaltung dieser beiden Grundsätze ausgerichtet und bietet eine breite Palette von Produkten an, die alle nach EN1789 und EN1865-5 geprüft und zertifiziert sind: von den stoßabsorbierenden Tragenlagerungen, die als weltweit einzige über eine hydropneumatische Aufhängung verfügen, bis hin zu den höhenverstellbaren Lagerungen, die den Transport des Patienten in Trendelenburg- und Anti-Trendelenburg-Position ermöglichen, sowie mit einer abnehmbaren und neigbaren Oberfläche je nach Ladehöhe der Trage ausgestattet sind. Die gefederten Lagerungen erfüllen die unterschiedlichen Anforderungen bei Transporten von Schwerkranken, Neugeborenen oder polytraumatisierten Patienten.

Grundsätzlich hat die EN1789 mit dem Unternehmen STEM einen wertvollen Verbündeten, der die Arbeit aller Akteure, welche in unterschiedlicher Weise an der anspruchsvollen Aufgabe der mobilen Notfallrettung beteiligt sind, immer sicherer macht.

Für Informationen über die Produkte von Stem.