Movimentazione delle barelle con caricamento assistito in ambulanza

Die manuelle Handhabung von Lasten ist ein wichtiger Aspekt der Gesundheits- und Sicherheitsvorsorge am Arbeitsplatz. Rettungspersonal und Sanitäter gehören zu den Berufsgruppen, die beim Umgang mit Patienten am stärksten dem Risiko durch hohe Gewichtsbelastung ausgesetzt sind: Die Technologie für die Ladehilfe von Krankentragen ist ein wertvoller Verbündeter zur Minimierung der Anstrengung und zur Förderung einer korrekten Körperhaltung.

Die manuelle Handhabung von Lasten, ein Risikofaktor

25% der europäischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leiden an Rückenschmerzen (Lumbago), die auf unangemessene Arbeitsbedingungen oder übermäßige körperliche Anstrengung bei der Arbeit zurückzuführen sind. Dieser Prozentsatz steigt mit zunehmendem Alter: So ist die Hälfte aller Personen von über 50 Jahren betroffen. Aufgrund dieser Schätzungen hat die EU für den derzeitigen Dreijahreszeitraum (2020-2022) die Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze – Entlasten Dich!“ zur Förderung der Prävention von Muskel- und Skeletterkrankungen (DMS) am Arbeitsplatz ins Leben gerufen.

Bei 1 von 3 Arbeitnehmern gehen Muskel-Skelett-Erkrankungen im Bereich der Halswirbelsäule auf die Beförderung oder die manuelle Handhabung von übermäßigen Lasten zurück.
Die manuelle Handhabung von Lasten (MHL) bezeichnet jede Beförderung oder das Abstützen einer Last durch einen oder mehr Arbeitskräfte, einschließlich des Hebens, Legens, Schiebens, Ziehens, Tragens oder Bewegens einer Last.

Handhabung von Lasten in der Notrettung

Zu der Berufsgruppe der Arbeitnehmer, die schwere Lasten handhaben, gehören Rettungssanitäter, die Patienten bewegen und befördern – häufig in Notsituationen.

Aus diesem Grund gibt es bei der Sanitäterausbildung stets eine Unterrichtseinheit über die Techniken zur Handhabung von Patienten und Lasten, um das Risiko falscher Bewegungsabläufe, die Muskel- und Skelettschäden an der Wirbelsäule verursachen können, zu minimieren.

Die Beförderung mit der Krankentrage und das Einladen des Patienten

Große Aufmerksamkeit wird insbesondere auf das Anheben des Patienten zum Aufladen auf die Krankentrage und den Transport ins Krankenhaus gelegt. Die Krankentrage ist das wichtigste Hilfsmittel für die Beförderung von Patienten und umfasst fünf Einsatzphasen: Ausladen aus dem Krankenwagen, Herantreten an den Patienten, Einladen des Patienten, Rückkehr zum Krankenwagen und Einladen der Trage in den Krankenwagen. Einsätze, die von dem Rettungspersonal eine aktive und anspruchsvolle Leistung verlangen.

Das Laden des Patienten ist dabei der kritischste Moment

Biomechanischen Studien zufolge liegt die maximal akzeptable Belastung für den Lendenwirbelbereich zwischen 275 kg (Frauen) und 400 kg (Männer), während der Bruchpunkt der Bandscheibe (die Einheit von Bandscheibe und Wirbel) bei zwischen 450 und 600 kg liegt. Beim Heben eines 70 kg schweren Patienten (einschließlich des Gewichts der Trage und der Ausrüstung) kann durch die Hebelwirkung eine Belastung von Lenden und Kreuzbein von bis zu 640 kg erreicht werden. Auch aus diesem Grund müssen immer mindestens zwei Sanitäter vor Ort sein.

Die Bedeutung von Ladehilfen zur Vermeidung körperlicher Anstrengung

Die Technologie kann den Angehörigen des Rettungspersonals helfen, die körperliche Belastung und das Risiko von Rückenleiden auf null zu senken. Hier sehen Sie, wie.

Seit vielen Jahren werden in überall in Europa für den Transport in Rettungsfahrzeugen sogenannte Fahrtragen, d. h. Tragen mit ausklappbaren Beinen und Rädern, verwendet.
Das Be- und Entladen der Trage aus dem Krankenwagen erfolgt in der Regel manuell und erfordert zur Sicherheit den Einsatz von zwei Sanitätern nach vorgegebenen Bewegungsabläufen, bei denen auch schnelle Beuge- und Hebevorgänge erforderlich sind.

In diesen Fällen kann die manuelle Kraft durch eine Ladehilfe, d. h. durch ein elektrisch betriebenes System an der Trage ersetzt werden, das das Be- und Entladen der Trage aus dem Fahrzeug ohne Kraftaufwand für die Sanitäter ermöglicht.

Ladehilfe. Das Sherpa System

Stem Technology hat das Sherpa System entwickelt. Die Krankentrage wird mit einem Haltegurt an einem Bedienblock am Kopf der Tragenlagerung befestigt. Die Tasten zum Be- und Entladen befinden sich am Fuß der Tragenlagerung oder können in eine Bluetooth-Fernbedienung integriert werden, mit der die Vorrichtung aus der Ferne bedient werden kann. Vom Rettungspersonal wird keine körperliche Anstrengung verlangt.
Sherpa ist mit jeder Art von Krankentrage kompatibel und dank einer internen wiederaufladbaren Lithiumbatterie völlig unabhängig. Sherpa verfügt außerdem über ein patentiertes doppeltes Sicherheitssystem.

Entdecken Sie die exklusiven Eigenschaften von Sherpa

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